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Die Entdeckung Johannes Heinrichs

Paris, März 1975. Johannes Heinrichs arbeitet an der Frage, wie sich die Begegnung zweier Menschen beschreiben lässt, wenn der andere nicht Gegenstand ist, sondern selbst Subjekt. Er findet vier Stufen: Ich nehme den anderen wahr. Ich bemerke, dass er mich wahrnimmt. Wir bemerken beide, dass der andere es bemerkt. Und es entsteht ein Gemeinsames, das keiner allein hergestellt hat.

Aus dieser Beobachtung ist in fünfzig Jahren ein Werk von über vierzig Büchern geworden: eine Sprachphilosophie in fünf Bänden, eine Handlungstheorie mit 256 Handlungsklassen, eine Theorie der Gesellschaft, eine Demokratietheorie mit ausgearbeitetem Verfassungsentwurf, eine Naturphilosophie und zuletzt eine Ontologie. Die meisten Menschen haben nie von ihm gehört.

Kai Froebs Buch Die Entdeckung Johannes Heinrichs geht dieses Werk Feld für Feld durch und nennt zu jedem Feld das Buch, in dem es ausgeführt ist. Wo es sich machen lässt, zeigt es die Sache an etwas, das der Leser selbst tut, denn was Heinrichs am eigenen Vollzug gefunden hat, kann jeder am eigenen Vollzug prüfen. Eine Tabelle am Anfang sagt, wo man je nach Herkunft beginnt: wer von der Politik kommt, bei der Demokratie; wer von der Sprache kommt, beim Gespräch; wer von Kant oder Hegel kommt, bei der Systematik.

Das Buch erscheint in der Edition Johannes Heinrichs, in der Unterreihe „Einführungen und Anwendungen von anderen Autoren“, unter der Zero-Marginal-Cost-Lizenz: kostenlos zu lesen und für nicht-kommerzielle Zwecke weiterzugeben.

→ Die Entdeckung Johannes Heinrichs

Der Downloadlink folgt in Kürze.

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