Revolution der Demokratie
Eine Realutopie
📕 E-BookDemokratie funktioniert nicht, weil sie strukturell falsch aufgebaut ist — nicht weil die Menschen zu wenig wählen gehen oder die falschen Parteien wählen. Das ist Heinrichs’ These, und er begründet sie systematisch.
Die Diagnose: In einem einzigen parlamentarischen Topf werden vier grundverschiedene gesellschaftliche Ebenen vermengt — Grundwerte, Kultur, Politik und Wirtschaft. Das Ergebnis: Die Wirtschaft dominiert immer, weil sie am lautesten spricht.
Die Lösung: Vier eigenständige Parlamente, jedes mit eigener Legitimität und eigenem Wahlsystem — Grundwerteparlament, Kulturparlament, Politikparlament, Wirtschaftsparlament. Keine Machtparteien mehr, die alle vier Ebenen unter eine ideologische Fahne zwingen, sondern Sachparteien mit klarem Mandat.
Das ist keine Utopie, sondern die logische Fortsetzung einer Entwicklung, die längst begonnen hat: Verfassungsgerichte, Zentralbanken, Kulturinstitutionen — gesellschaftliche Differenzierung existiert bereits in der Praxis. Heinrichs plädiert dafür, sie demokratisch zu vollenden.
Heinrichs’ klare, jargonfreie Sprache kommt ohne akademischen Apparat aus. Das Buch fordert die schweigende Mehrheit heraus — und erklärt, warum Brandmauern keine strukturelle Antwort auf die Demokratiekrise sind.
Bibliografie
- Jahr
- 2025
- Reihe
- Gesammelte Werke (Band 33)
- Lizenz
- Copyright
Elektronische Originalausgabe: Diese Ausgabe entspricht seitengleich der Erstausgabe von 2003 (Maas Verlag, Berlin). Seitenzahlen und Layout sind identisch mit dem Original und vollständig zitierfähig. Lediglich Titelseite, Impressum und Autorenvorstellung wurden für die Reflexivity Press Edition aktualisiert.
Bezugsquellen
Preis: 19.90 EUR/USD
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