Freiheit – Sozialismus – Christentum
Um eine kommunikative Gesellschaft
📕 E-BookFreiheit, Sozialismus, Christentum — drei scheinbar unvereinbare Traditionen. Heinrichs zeigt: Alle drei greifen denselben blinden Fleck des anderen auf. Der Liberalismus übersieht die soziale Natur von Freiheit. Der Sozialismus übersieht die subjektive Dimension. Das Christentum übersieht die institutionelle Frage.
Die Alternative ist eine kommunikative Gesellschaft: nicht Einheitsbrei, sondern eine Gesellschaftsform, die formale Dialogstrukturen garantiert, ohne Inhalte zu erzwingen. Das ermöglicht sowohl individuelle Freiheit als auch strukturelle Solidarität.
Ein frühes Schlüsselwerk (1978), in dem Heinrichs die seit 1975 entwickelte Vier-Ebenen-Theorie (Wirtschaft, Politik, Kultur, Grundwerte) erstmals auf konkrete politische Fragen anwendet. Wer verstehen will, warum dialogischer Pluralismus mehr ist als eine liberale Kompromissformel, beginnt hier.
Themen
- Freiheit als Beziehungswirklichkeit: Sozialität als Bedingung, nicht Gegensatz von Freiheit
- Negativen vs. positive Freiheit: Warum Emanzipation allein nicht reicht
- Christentum und Sozialismus: Gemeinsame Wurzel in der Kritik am atomistischen Individualismus
- Dialogischer Pluralismus als politisches Modell
Bibliografie
- Jahr
- 2025
- Reihe
- Gesammelte Werke (Band 4)
- Lizenz
- Copyright
Elektronische Originalausgabe: Diese Ausgabe entspricht seitengleich der Erstausgabe von 1978 (Bouvier Verlag, Bonn). Seitenzahlen und Layout sind identisch mit dem Original und vollständig zitierfähig. Lediglich Titelseite, Impressum und Autorenvorstellung wurden für die Reflexivity Press Edition aktualisiert.
Bezugsquellen
Preis: 14.90 EUR/USD
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